Friedhelm Weidelich - Technik-Fachjournalist

Mein Studium am Fachbereich Politik der Universität Konstanz schloss ich 1977 als Diplom-Verwaltungswissenschaftler ab.
Ich habe eine breite sozialwissenschaftliche Basis, juristische und volkswirtschaftliche Grundkenntnisse und gelernt, zu recherchieren und nicht alles zu glauben. Das nützt mir noch heute im Beruf.
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Kommunalverwaltung begann ich bei der Nixdorf Computer AG als Programmierer für die öffentliche Verwaltung, wechselte dann in den Bereich Kommunikation und betreute den Vertriebsbereich Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherungen. Mein Arbeitsplatz war im heutigen Heinz-Nixdorf-Museums-Forum in Paderborn.
Außer der Computertechnik – der PC war noch nicht bekannt – und der Fotografie faszinierte mich die Eisenbahn und wegen meiner Schwäche für Kino, Musik und Radio auch die Unterhaltungselektronik. Super8-Filmkamera, 16-mm-Filmprojektor, Tonbandgerät, Spiegelreflexkamera, Fotolabor und Kunstkopfmikrofon waren mir so vertraut wie heute Surround-Anlage, Digitalkamera, MP3- und SACD-Rekorder, Navigationssystem und HDTV.
Nach dem vierjährigen Aufbau eines neuen Corporate Design bei der Siemens-Tochter Computergesellschaft Konstanz ging ich 1990 als freier Journalist und Kommunikationsberater nach Ostdeutschland. In Magdeburg habe ich alle Facetten des Journalistenberufs kennengelernt: Mitarbeit bei DPA, Korrespondent der VDI-Nachrichten und der Wirtschaftswoche, Mitarbeiter bei Hörfunk und Fernsehen des MDR, Berichterstattung für viele ost- und westdeutsche Zeitungen und Magazine, von den VDI-Nachrichten bis zu Süddeutsche, Wirtschaftswoche, Focus und Spiegel.
Außerdem machte ich für einige Unternehmen PR-Arbeit in den neuen Bundesländern. Weil ich schon für die Ostausgabe von DM geschrieben hatte, war der Einstieg in die DM-Redaktion in Düsseldorf leicht. Schwerpunkte 1994: Multimedia, Internet, Fotografie, Unterhaltungselektronik.
Seit 1995 arbeite ich als freier Technik-Fachjournalist für Print- und Onlinemedien. 2002 entwickelte ich mit einem Freund eine Special-Interest-Zeitschrift, den Gartenbahn Profi. Das Fachblatt für die Zielgruppe 45+ gilt weltweit als die ambitionierteste Gartenbahnzeitschrift und wird in 28 Ländern gelesen.
Eigene Bücher, Recherchen und Gutachten für den WDR, die Mitarbeit bei Büchern und Kundenzeitschriften (Corporate Publishing), das Texten von Websites und Fotografie runden meine Arbeit ab.
Und immer geht es um die gut lesbare Darstellung und Bewertung von Technik und Technologien: Mobilfunk, Autoelektronik, Logistik, Telematik, neue Antriebskonzepte, Fahrerassistenzsysteme, Schienenverkehr, Modellbahn, Funktechnologien, Energieerzeugung…

